Perspectives on Innovation, Risk and Responsibility (PIRR)
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Künstlerische Intelligenz: Zum Werkcharakter von Algorithmen und ihrer Urheberschaft an Kunstwerken Jüngere Entwicklungen Künstlicher Intelligenz haben Juristen mit einem Meer komplexer rechtlicher Fragestellungen überschwemmt. Aus dieser Fülle von Problemstellungen hat Julia Wismer eine urheberrechtliche Thematik herausgegriffen. In ihrem Buch untersucht die Autorin rechtsvergleichend die urheberrechliche Schutzfähigkeit von KI-basierten Computerprogrammen sowie der mit ihrer Hilfe geschaffenen KI-Erzeugnissen. Dabei werden Lösungsansätze für das schweizerische Recht aufgezeigt, welche zur besseren Auseinandersetzung mit dieser Materie beitragen.
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Internationale Schiedsgerichtsbarkeit und Kartellzivilrecht Aufgrund der gegenwärtigen Revision des schweizerischen Kartellrechts hat Yves Loher in diesem Buch die Auswirkung der höheren Relevanz des Kartellzivilrechts und damit zusammenhängenden Zivilverfahren behandelt. Denn auch in der Schiedsgerichtsbarkeit steigt die Wichtigkeit dieser Themen, welche allerdings bei internationalen Schiedsverfahren praktische Probleme bereiten. Im vorliegenden Werk werden Lösungsvorschläge und Hindernisse für diese Hürden untersucht. Insbesondere befasst sich der Autor dabei mit der Zugehörigkeit von kartellrechtlichen Normen zum ordre public und der Qualifikation kartellrechtlicher Bestimmungen als Eingriffsnormen.
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Datenkooperation In diesem Werk befasst sich Robin Landolt eingehend mit dem geltenden Rechtsrahmen für Datenkooperation. Unternehmen beschaffen sich Ressourcen regelmässig durch Kooperation mit anderen Marktteilnehmern. Daten werden jedoch oftmals lediglich unternehmensintern genutzt, weil der unternehmensübergreifenden Nutzung wirtschaftliche oder datenschutzsrechliche Risiken entgegenstehen. Dass in der EU vermehrt datenrechtliche Verordnungen, wie beispielsweise der Data Act, zur Förderung solcher unternehmsübergreifender Nutzung von Daten geschaffen werden, hat Anlass gegeben den geltenden Rechtsrahmen in der Schweiz darzustellen. Dabei werden auch dessen Schwächen und Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt.
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Telematik und Motorfahrzeugversicherung Lara Blumer untersucht in diesem Buch konkrete Telematikklauseln, denn auf der Analyse von Kundenverhalten basierende Vertragsmodeelle werden immer wichtiger. Dabei werden vorvertragliche und versicherungsbezogene Besonderheiten beleuchtet. Ebenfalls wird der Telematikeinsatz vertragsrechtlich eingeordnet. Besonders fokussiert sich die Autorin auf das revidierte VVG und Datenschutzrecht, wobei vor allem auf Fragen der Rabattgewährung und Gefahrsänderung infolge Unterbrechung der Telematikdienste oder veränderte Scorewerte eingegangen wird. Das Buch dient somit als Wegweiser für verschiedene Fragen, die in Verbindung mit Telematik-Versicherungen von Motorfahrzeugen aufkommen können.
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Codebasiertes Regelsystem Dieses Buch, verfasst von Rhea Specogna, behandelt die Notwendigkeit einer Verankerung von Smart Contracts im traditionellen staatlichen Recht bzw. ob sie auch in rein codebasierte Regelsysteme eingebunden werden können. Dabei geht die Autorin auf das Konzept und die rechtlichen Grundlagen von Smart Contracts ein, wobei insbesondere die Streiterledigung in Verbindung mit solchen Vertragsverhältnissen behandelt werden. In diesem Zusammenhang wird auch auf das New Yorker Schiedsübereinkommen sowie die internationale Durchsetzung von Schiedssprüchen eingegangen, wobei auch eine Begrenzung der schiedsrechtlichen Parteiautonomie durch staatliche Gerichtsbarkeit berücksichtigt wird.
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