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Das Projekt „Schweizer Juristinnen und Frauenrechte in der Schweiz seit 1971“ will die Geschichte der Gleichstellung der Geschlechter in der Schweiz anhand von Interviews mit Juristinnen und Politikerinnen lebendig machen und eine Lücke in der (Frauen-)Rechtsgeschichte schliessen. Die in den vier Landessprachen der Schweiz geführten Interviews geben Einblick in die rechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, die zur Schaffung und Weiterentwicklung der Frauenrechte beigetragen haben.
DerBlog, der als zentrale Plattform des Projekts dient, dokumentiert diese mündliche Geschichte und stellt eine wertvolle Ressource für Studierende dar. Das Ziel dieses Blogs ist es, Material (Dokumente, Interviews und Artikel) zu veröffentlichen, die für die Entwicklung der Frauenrechte in der Schweiz seit 1971 relevant sind. Dies ist ein historisches Datum, weil Schweizerinnen seit 1971 über politische Rechte verfügen und damit auch direkt Einfluss auf Stellung der Frau nehmen konnten. Der Blog soll die Frauen zu Wort kommen lassen, die an „1971“ teilgenommen haben, und diejenigen, die in den folgenden Jahren und bis heute im politischen, juristischen und akademischen Bereich aktiv Veränderungen vorangetrieben haben. Mit diesem Material möchten wir dazu anregen, dass interdisziplinär zu den verschiedensten Aspekten, Themen und Ereignissen vertieft geforscht wird. Die Entwicklung der Frauenrechte ist auch in der Schweiz nicht abgeschlossen.
Das Projekt ist interdisziplinär und wird von Studierenden im Rahmen des jährlich stattfindenden Seminars „Frauenrechtsgeschichte“ aktiv mitgestaltet und weiterentwickelt. Die Studierenden haben die Möglichkeit, auf der Grundlage der im Blog veröffentlichten Interviews und historischen Dokumente wissenschaftliche Arbeiten zu verfassen. Diese Arbeiten werden anschliessend auf dem Blog publiziert und erweitern so laufend die Materialsammlung zur Geschichte der Frauenrechte in der Schweiz.
Dieser Blog entsteht aus einer Zusammenarbeit der UZH mit dem FRI (Schweizerisches Institut für feministische Rechtswissenschaft und Gender Law).
Projektbeteiligte sind:
Prof. Dr. iur. Elisabetta Fiocchi Malaspina, Universität Zürich
Lic. iur. Zita Küng, Präsidentin des Vereins FRI (www.genderlaw.ch)
MLaw Lisa Bonjour, Universität Zürich
BLaw Sejla Zulic, Universität Zürich
Das Projekt "Schweizer Juristinnen und Frauenrechte in der Schweiz seit 1971" wird durch die universitäre Förderlinie "open_innovation" unterstützt. Die Förderlinie open_innovation zielt darauf ab, experimentelle Innovationen auf Modul- und Lehrveranstaltungsebene zu ermöglichen.
Der Lehrstuhl Fiocchi bedankt sich für das Vertrauen und die Unterstützung!
Weitere Informationen entnehmen Sie der folgenden Seite: open_innovation