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Der Jurist und Schriftsteller Peter Noll wäre am 18. Mai 2026 100 Jahre alt geworden. Um sein Wirken weiterzutragen, verleiht die RWF im Herbst erstmals den «Peter-Noll-Preis für juristische Prosa».

Peter Noll war von 1969 an bis zu seinem Tod 1982 ordentlicher Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht und Gesetzgebungslehre an der @uzh. Mit der «Gesetzgebungslehre» (1973), seinem Bericht über die «Landesverräter» (1980) oder den posthum erschienenen «Diktaten über Sterben und Tod» (1984) setzte er Massstäbe im Nachdenken und Schreiben über Recht. In den Worten seines deutschen Kollegen Rolf Dietrich Herzberg weichen Nolls Schriften «in so erfreulicher Weise von der zäh-ledernen Fachliteratur ab, die Juristen üblicherweise hervorbringen».

Um Nolls Wirken weiterzutragen, verleiht die Rechtswissenschaftliche Fakultät im kommenden Herbst erstmals den «Peter-Noll-Preis für juristische Prosa». Dieser soll stilistisch herausragende Juristinnen und Juristen würdigen, die mit ihren Veröffentlichungen Massstäbe in Ausdruck und Darstellung setzen. Die erste Preisträgerin ist Frau Prof. Dr. iur. Dr. h.c. Gertrude Lübbe-Wolff.

Die Preisverleihung findet am 26. Oktober 2026, am Abend, an der Universität Zürich statt. Nähere Informationen folgen zu gegebener Zeit.

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