Gastprofessuren HS 2025
Seiteninhalt
Prof. Maren Niehoff
Prof. Maren R. Niehoff ist Inhaberin des Max-Cooper-Lehrstuhls für jüdisches Denken an der Hebräischen Universität und Mitglied der Israelischen Akademie der Wissenschaften und der Academia Europaea. Sie ist Leiterin zahlreicher Forschungsprojekte zum antiken Judentum, zur griechisch-römischen Kultur und zum frühen Christentum. Derzeit leitet sie das vom ERC finanzierte Projekt "ROMANA - The Roman Turn among Jews, Greek Pagans and Christians".
Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen gehören "Philo of Alexandria. An Intellectual Biography" (Yale 2018, übersetzt ins Deutsche, Hebräische, Italienische und Französische); "Judaism and Hellenism" (Lucas Preis Rede, Tübingen 2024) und demnächst "Philo of Alexandria. Every Good Man in Free. Introduction, Translation and Commentary" (Leiden).
Prof. Titti Mattsson
Prof. Titti Mattsson ist seit 2012 Professorin für öffentliches Recht an der Universität Lund, Schweden. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrung in der interdisziplinären und vergleichenden Forschung sowie in der Lehre und Betreuung von Studierenden und Doktorierenden in den Bereichen Recht, Sozialarbeit und Medizinethik. Ihre Publikationsliste umfasst eine Vielzahl von Monographien, Sammelbänden, Buchkapiteln und Artikeln in internationalen und nationalen Fachzeitschriften.
Außerdem ist Mattsson Direktorin des Forschungszentrums für Gesundheitsrecht an der Universität Lund sowie der Law and Vulnerabilities Group.
Zu ihren weiteren forschungsbezogenen Tätigkeiten gehören die Herausgabe des European Journal of Health Law, die Mitgliedschaft im Vorstand des schwedischen Nationalen Instituts für Menschenrechte, die Tätigkeit als nationale Sachverständige für die schwedische Agentur für die Bewertung von Gesundheitstechnologien und Sozialdienstleistungen sowie der stellvertretende Vorsitz im Ethikrat der Region Skåne.
Im Jahr 2025 ernannte der Rektor der Universität Lund Mattsson zur neuen Inhaberin der Torsten und Ragnar Söderberg Stiftungsprofessur in Erinnerung an Samuel Pufendorf für den Zeitraum 2025-2028. Sie ist die zweite Frau, die diesen Lehrstuhl innehat.